PR-Kampagnen: Uber die Inszenierung von Offentlichkeit, 4.Auflage


Rene Descartes Das Schwierige am Diskutieren ist nicht, den eigenen Standpunkt zu verteidigen, sondern ihn zu kennen. Mit anderen Worten, die Welt wird Führungskräfte brauchen, die genau jene Wertehaltungen teilen, die unsere Schulen bestrebt sind zu unterstützen.

Blaenarvon, Großbritannien


Wer Erfolgsprämien wie ein Unternehmer erhält, muss sich beim Misserfolg nach seiner finanziellen Mitverantwortung Dr. Und wer nicht nachhaltig und langfristig denkt, der wird in der Gesellschaft kein Vertrauen ernten. Diese Fehlentwicklungen auf der einen Seite führen dazu, dass auf der anderen Seite Besitzstandsdenken wichtige Veränderungen verhindert und die Bereitschaft zur gemeinsamen Anstrengung für das Wohl des Unternehmens und des Landes sinkt.

Dabei stehen die Chancen so gut wie nie zuvor: Die klassische Trennlinie zwischen Unternehmer und Arbeitnehmer verschwimmt immer mehr. Längst verdienen viele Arbeitnehmer mehr als viele Unternehmer, führen mehr Mitarbeiter und können ihre Arbeit deutlich eigenständiger gestalten als mancher Firmeninhaber, der von einem einzigen Auftraggeber abhängig ist.

Diese Chance, alte Gegensätze zu überwinden, kann man nutzen oder missbrauchen — sowohl in einem Unternehmen wie in der Gesellschaft. Es ist daher wichtig, dass es in einer Zeit des Umbruchs Persönlichkeiten gibt, die nicht nur über ethische Grundsätze reden, sondern diese selber vorleben.

Unser Vater Werner Otto hat bereits in den sechziger Jahren seinen Führungskräften die Bedeutung der Nachwuchsförderung und der respektvollen Behandlung seiner Mitarbeiter vermittelt: Da ist zum Beispiel die Fairness gegenüber unseren alten Mitarbeitern.

Den Mitarbeitern, die neu bei uns sind, möchte ich sagen, dass ich darauf ganz besonderen Wert lege. Wir haben keine Pfründe für die alten Mitarbeiter. Hamburgs Erster Bürgermeister Ole von Beust schreibt denn auch: Sie beginnt bereits, wenn ein kleiner Unternehmer in schwierigen Zeiten versucht, sich und seine Mitarbeiter über Wasser zu halten. Sie beginnt, wenn ein erfolgreicher Unternehmer Überschüsse reinvestiert, anstatt sie dem Unternehmen zu entziehen.

Und sie beginnt, wenn man Verantwortung bereits zu einem Zeitpunkt abgibt, wo sie einem noch viel zu viel Freude bereitet. Werner Otto ist damit nicht nur eine der bedeutendsten Unternehmerpersönlichkeiten der deutschen Nachkriegsgeschichte, sondern auch ein beeindruckendes Vorbild für viele Menschen — und ganz besonders für uns. Wir danken unserem Vater für die jahrzehntelange Unterstützung, den Autoren für ihre wertvollen Beiträge und unserer Schwester Katharina für ihre Mitwirkung an diesem Buch.

Hamburg, im August Dr. Aber auch all denjenigen, die in Wirtschaft und Gesellschaft Verantwortung tragen, gibt dieser Tag Anlass, mit Respekt und Anerkennung auf sein Lebenswerk zu blicken. Die nationalsozialistische Gewaltherrschaft hat ihn als jungen Mann besonders geprägt. Der Start seines Versandhandels fällt zusammen mit der Begründung der sozialen Marktwirtschaft. Werner Otto hat die Chancen, die wirtschaftliche Freiheit verbunden mit solidarischer Teilhabe boten, mit Mut, Entschlossenheit und Durchsetzungsvermögen genutzt.

Damit gehört er zu jener Generation, die den Grundstein für das Wirtschaftswunder der fünfziger und sechziger Jahre gelegt hat. Selbstvertrauen und Vertrauen in andere sind eine grundlegende Voraussetzung für wirklich nachhaltigen unternehmerischen Erfolg.

Werner Otto hat diesen Grundsatz von Anfang an beherzigt — gegenüber Kunden und Geschäftspartnern ebenso wie gegenüber den eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Er hat eine Unternehmenskultur entwickelt und gepflegt, die von Fairness und Verantwortung geprägt ist.

Die Gründung einer Sozialkasse zur betrieblichen Altersversorgung bereits in den fünfziger Jahren zeugt ebenso davon wie die frühzeitige Einführung flexibler Arbeitszeitmodelle. Auch die Ausbildung junger Menschen hat beim Otto Versand stets einen wichtigen Stellenwert eingenommen. Das unternehmerische Denken und Handeln Werner Ottos hat sich nie in der Analyse und Bewertung von Rentabilitätskennziffern, Gewinnmargen und Kostensenkungspotenzialen erschöpft.

Die materiellen Erfolge, die er als Unternehmer erzielte, hat er immer auch umgemünzt in persönliches Engagement für das gesellschaftliche Umfeld, in dem er geschäftlich tätig ist.

Der Bürgersinn, der in dieser Weise Gestalt annimmt, ist elementar für eine starke, moderne Zivilgesellschaft. Die Zeiten skurriler Milliardäre, die ihre Geschäfte — abgeschirmt von einem eingeschüchterten Mitarbeiterstab — im Verborgenen abwickelten, sind längst vorbei.

Wer etwas erreicht hat und für sein Unternehmen einsteht, muss das auch öffentlich tun. Das gilt noch stärker, wenn man, wie Werner Otto, den enormen geschäftlichen Erfolg und den guten Namen nutzt, um anderen Gutes zu tun. Matthias besichtigt Werner Otto ist ein Mann, der öffentliche Auftritte nicht sonderlich liebt, schon gar nicht, wenn sich daraus kein konkreter Zweck ableiten lässt.

Werner Otto ist gerne bereit, öffentlich für karitative Zwecke zu werben oder in Interviews kritische Ratschläge zum Stand der wirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland zu geben. Interviews ohne Aussagekraft sind für ihn aber undenkbar. Sich selbst feiern zu lassen, ist seine Sache nicht.

Schon in einem Zeitungsartikel zu seinem Es hat schon etwas Symbolhaftes, dass Werner Otto ausgerechnet erkrankte, als er an seinem Geburtstag einmal selbst im Mittelpunkt stehen sollte. Die vielen Interviews der vergangenen Jahre vor ganzen Pulks von Journalisten müssen für ihn oft lästig gewesen sein, vielleicht sogar eine Qual.

Otto hat es sich nie anmerken lassen. Mit seiner spontanen, offenen Art und seinem vitalen Auftreten konnte er immer schnell fesseln und bezaubern. Geduldig hat er alle Fragen beantwortet, auch wenn sie ihm schon zum hundertsten Mal gestellt wurden.

Dabei ist er seinem Stil und seiner Sicht der Dinge einerseits treu geblieben. Andererseits ist es ihm immer gelungen, sich auf neue Entwicklungen und die jeweils aktuellen Probleme und Fragen einzustellen. Auf diese Weise bietet jedes Gespräch mit Werner Otto Lesern und Hörern immer wieder etwas Neues, ohne dass er frühere Aussagen jemals revidieren musste. Ein Treffen mit Werner Otto — für Journalisten hat es sich immer gelohnt. Von den Pflichten eines Unternehmers — Werner Ottos Rat für andere Man könnte sagen, Werner Otto hat sich mit der Presse arrangiert, weil er sich ihr eh nicht entziehen kann.

Die Wahrheit ist viel komplexer. Alle Interviews mit Otto — egal, ob im Fernsehen oder in der Zeitung — sind gespickt mit Botschaften. Wer eine gute Idee hat, das möchte der Unternehmer vermitteln, muss sie auch umsetzen — die Chance dazu hat immer noch jeder. Matthias Schmoock über erste Kämpfe und frühe Misserfolge gesprochen.

So viel entwaffnende Offenheit ist ein Garant für absolute Glaubwürdigkeit. Interessiert, ja neugierig bleiben, nicht einrosten, immer weitermachen. Das ist auch so eine Botschaft, die Werner Otto über zahllose Interviews in die Öffentlichkeit transportiert hat. Auf dem Programm stand die Besichtigung verschiedener Versandhäuser. Er selbst, damals bereits ein erfahrener Geschäftsmann, sei der Einzige gewesen, der fortwährend Fragen gestellt habe, die anderen mitgereisten Unternehmer hätten sich für die Strukturen der Firmen nicht wirklich interessiert.

Keiner dieser anderen deutschen Firmenchefs ist übrigens so erfolgreich geworden wie Werner Otto — er hat deren Unternehmen seinem Konzern einverleibt oder weit abgehängt. Der Aufbau einer Spitzenmannschaft sei ihm immer besonders wichtig gewesen, so Otto in einem Interview, um die Fäden rechtzeitig in andere Hände zu geben.

Nur so könne ein Unternehmen erfolgreich wachsen — wenn Spitzenkräfte die Möglichkeit 12 erhalten, ihre Erfahrung an eine neue Generation von ebensolchen Spitzenkräften weiterzugeben. Werner Otto hat stets rechtzeitig losgelassen, und die entstandenen Zeitfenster optimal genutzt.

Otto war damals bereits Mitte 50, ein Alter, in dem andere erfolgreiche Unternehmer längst vom Aussteigen träumen. Werner Otto in einem Interview mit dem Hamburger Abendblatt: Dadurch macht man erst den Sohn kaputt, dann die Firma.

Nicht so Werner Otto. Versuche, deinen Fehlern, also dir selbst, ins Gesicht zu sehen! Verblüffung und Bewunderung sind aus den Worten eines Journalisten deutlich herauszulesen, den Werner Otto zu einem Gespräch empfangen hatte.

Eigentum verpflichtet, um dann festzuhalten: In einem Fernsehporträt haben Ottos Manager einmal berichtet, dass er ein strenger Chef war, der anderen viel abverlangt hat und dessen Geduld auch nicht endlos strapaziert werden konnte. Doch Werner Otto hat sich selbst auch nicht geschont und buchstäblich bis zum Umfallen geschuftet.

Erst wer sich öffentlich so als Vorbild bewiesen hat, kann von sich und seinen Mitarbeitern als Gemeinschaft sprechen. Werner Otto hat das stets getan — ein Beleg für die besondere Wertschätzung, die er als verantwortungsbewusster Chef den Menschen in seinen Unternehmen entgegenbringt.

Menschenführung hat Werner Otto dabei schon praktiziert, als das Wort noch gar nicht in der Öffentlichkeit diskutiert wurde. Eine lästige Pflicht war es ihm nie, zu teilen und zu helfen. Und statt sich aufwändig beschenken zu lassen, beschenkte er andere. Gutes tun und darüber reden — so hat er es immer gehalten. Als der Grundstein für das Werner Otto Institut gelegt wurde, zeigte er dabei ebenso selbstverständlich Präsenz wie bei allen anderen öffentlichen Auftritten, die mit seinem karitativen Engagement zu tun hatten.

Das hat mehrere Gründe. Werner Otto will dabei nicht nur die von ihm viel zitierten Verpflichtungen einlösen, sondern auch seine persönliche Dankbarkeit für das Erreichte mit denjenigen teilen, die es nicht so gut haben.

Einer muss ja was tun — aber er soll kein Einzelkämpfer bleiben. Anstifter Werner Otto ist so Teil eines wichtigen 14 Netzwerks, das in bester Stiftertradition hilft: Angesprochen auf sein auffallendes Understatement sagte Werner Otto dem Abendblatt dazu einmal lachend: Der Wink erreichte die richtigen Adressen.

Matthias Platzeck, später Ministerpräsident Brandenburgs, erzählte kurze Zeit später vor laufenden Kameras: Die Gründung des Werner Otto Instituts geht auf ein Gespräch mit dem Kinderarzt der Familie Otto zurück, der sich bei dem Unternehmer über das ungenügende Angebot für die Betreuung entwicklungsgestörter Kinder beklagt hatte.

Die Antwort von Werner Otto kam prompt und unmissverständlich: Aber ich übernehme die Hauptkosten. Mit dem Geld wurde der Westturm der Anlage instand gesetzt, mehr schien zunächst nicht möglich. Doch diejenigen, die Werner Otto schon länger kannten, dürften davon nicht sonderlich überrascht gewesen sein.

Dass er sich nach den diversen Festakten immer mit Bauarbeitern, Technikern und sonstigen guten Geistern zum Gespräch zusammensetzt — oft auch auf ein Bier — gehört übrigens zu den vielen Selbstverständlichkeiten des Werner Otto. Bei seinem Einsatz für Karitatives und Kulturelles ist bei Werner Otto übrigens derselbe nie erlahmende Schaffenstrieb zu erleben, der ihn auch stets als Unternehmer ausgezeichnet hat.

Otto habe deutlich gemacht, dass die Erhaltung des baukulturellen Erbes eine Aufgabe sei, die nicht nur die öffentliche Hand und Investoren etwas angehe, sondern jeden Bürger, so Stolpe. Betrachtungen zur Lage der Nation Werner Otto fühlt sich der Gemeinschaft verbunden, und sein Rat wird immer und überall gesucht. Er mäkelt nicht am Standort Deutschland herum, er trägt seine Kritik mit der ihm eigenen ruhigen, fast stillen Sachlichkeit vor.

Die Amerikaner seien risikobereiter, fortschrittlicher und oft interessierter als die Deutschen, sagte er bei einem Interview in New York, und dann knapp: Insofern hat Werner Otto selbst dann etwas Motivierendes, wenn er Dinge kritisiert und Veränderungen anmahnt. Die schwere wirtschaftliche Krise im Deutschland der späten 20er Jahre hat Werner Otto ganz entscheidend geprägt. Kaum ein Interview, in dem er nicht auf diese Zeit zu sprechen kommt. Und der damals regierende Heinrich Brüning sei ein Mensch gewesen, der nur aufs Geld geschaut habe.

Es ist sehr aufschlussreich, dass Otto bei der Einweihung des von ihm gestifteten Seelower Kirchturms wieder auf dieses Bild zurückgriff. Wieder sprach Otto von den schwierigen Jahren während der Weltwirtschaftskrise, wieder kritisierte er die mangelnde Menschlichkeit der damaligen Staatsführung. Unter Brüning sei er selbst arbeitslos geworden, erzählte Otto damals, vier schwere Wirtschaftskrisen habe er miterlebt.

Am Ende war die diskret verpackte Botschaft klar, und so wurde sie auch von der örtlichen Presse weiterverbreitet: Auch in schweren Zeiten lohnt es sich durchzuhalten. Derjenige, der hier sprach, hatte es selbst gepackt. Dass er eigentlich Schriftsteller werden wollte, dass seine Arbeiten beschlagnahmt wurden und dass er dann auf Kaufmann umsatteln musste, erzählte er ohne Bedauern, und über die einstige Liebe zur Schreiberei befand er sachlich: Auch sein Bekenntnis zu Berlin ist nicht Ausdruck einer sentimentalen Verklärtheit.

Für ihn war es Ehrensache, in die Stadt zu ziehen, deren Wohl und Wehe er über so viele Jahrzehnte begleitet hatte. Neugierig, dynamisch, der Zukunft zugewandt — so präsentierte sich Otto Berliner Journalisten, die den scheinbaren Ur-Hamburger nach seinen Motiven für den Umzug befragten.

Er begründet seine Standortwahl — nicht ohne einen gewissen Lokalpatriotismus — und macht sich so für die Metropolregion Hamburg stark. Den Umzug nach Berlin begründete er ebenso knapp: Mich reizt immer das Morgen. Der Weg zurück, das Bergabgehen — dabei fühlt sich Otto eben einfach nicht wohl. Als die Kameraleute rotgesichtig und keuchend die letzte Stiege erreicht haben, empfängt der Greis sie mit nachsichtigem Lächeln. Werner Otto ist es gewohnt, schneller zu sein als andere.

Die Freiheit der Gestaltung. Eine der Hauptaufgaben eines Unternehmers besteht laut Otto darin, für die Zukunft vorzudenken, abzuwägen und auf Veränderungen der wirtschaftlichen Umwelt rechtzeitig zu reagieren.

Das ist eine Entwicklung, die ich furchtbar finde. Und in einem anderen Interview sagte er fast beschwörend: Für die Wirtschaft ist das Geld da. Das ist die Reihenfolge. Matthias Schmoock von Anfang an kritisch begleitet und dessen schnelles Ende vorausgesehen. Die Undurchsichtigkeit und mangelnde Seriosität vieler Start-up-Unternehmen des so genannten Neuen Marktes hatte ihn frühzeitig aufgeschreckt.

In diesem Zusammenhang hat sich Werner Otto, der Unternehmer, der seiner Zeit stets weit voraus war, ausnahmsweise einmal selbst als altmodisch bezeichnet. Der Mensch, so Otto, solle sich angesichts solcher Krisen wieder mehr den altmodischen Werten öffnen. Weisheiten eines Mannes, der viel mehr ist als der viel zitierte Versandhauskönig. Interviews mit Werner Otto haben sich immer gelohnt — nicht nur für Journalisten. Kinnear CEO Texaco a. Man täusche sich nicht: Ethik ist bei der Führung eines Unternehmens ebenso wichtig wie in jedem anderen Bereich — wenn nicht wichtiger.

Jeder dieser Faktoren ist ein moralisches Gut an sich und erfordert ethische Verantwortlichkeit. Kinnear sondern auch den Ton in einer jeden Organisation.

Führungskräfte, die sich in Ignoranz geübt haben hinsichtlich ethischer Handlungsweisen, haben schon für mehr als nur eine Firma den Niedergang bedeutet.

Ethische Führung hat zudem eine Vorbildfunktion. Führung durch moralisch begründete Beispielhaftigkeit ist eine treibende Kraft bei der erfolgreichen Leitung eines Unternehmens; das Fehlen dieser Gabe führt zum Versagen. Die Tatsache, dass es bei der Ausübung von Führung dringlich eines leitenden ethischen Kompasses bedarf, bedeutet noch nicht, dass es leicht wäre diesen Kompass zu finden und ihm zu folgen.

Es ist heutzutage eine populäre Form der Weisheit, die feinen Schattierungen zu zerreden und zu beklagen, in denen so manche ethische Entscheidung verpackt zu sein scheint.

Gerade weil es sich bei diesen Fragen um lang bestehende und komplizierte Sachverhalte handelt, können wir nur, indem wir sie ständig neu durchdenken und dabei kontinuierlich Verbesserung anstreben, darauf hoffen, ethische Normen zu entwickeln, die unseren Verantwortungen entsprechen. Die Gruppe befasste sich mit Fragestellungen hinsichtlich der Existenz von Moral in Anbetracht des regen Wandels, der sich in unserer Welt vollzieht. Sobald jedoch das Thema in der Runde aufgegriffen wurde, stellte sich heraus, dass die Diskussion über ethische Fragen in der Wirtschaftwelt eine sehr anregende war und gar nicht so weit von dem Akademischen entfernt wie angenommen.

Doch die Auffassungen über das, was in diesem Sinne Erfolg darstellt, können unterschiedlicher nicht sein. Somit ist das Thema des Institutes hier in St. Dies gilt insbesondere für Sie, da Ihnen die Ausbildung der Unternehmensführer des Lassen Sie mich zunächst vier wichtige Aspekte benennen: Dass Wirtschaft ein wesentlicher Bestandteil einer freien Gesellschaft ist — der sowohl notwendig als auch wünschenswert ist, wenn die Gesellschaft effizient funktionieren und ihren Mitgliedern von bestmöglichem Nutzen sein soll.

Dass Unternehmen dann am erfolgreichsten sind, wenn sie ethisch korrekt geführt werden — dass unethische Handlungen selbstzerstörerisch sind und letztlich zum Scheitern des Unternehmens führen. Dass die akademische Welt die wichtige Funktion innehat, ein ethisches und intellek- Rede vom Dennoch empfinde ich diesen Austausch, der einen praktizierenden Geschäftsmann einbezieht, als extrem wichtig.

Ich kann mir kein Thema vorstellen, das für die Zukunft der menschlichen Zivilisation entscheidender wäre, als das der von uns gelebten Wertewelt. Gerade jetzt, an diesem kritischen Punkt in der Geschichte. Meines Erachtens befindet sich die Welt in einer schweren Wertekrise. Die Ausgangsposition für mich ist die einer starken Überzeugung, dass wirtschaftliche Aktivität ein sinnvolles und ethisches Unterfangen ist, das zum Vorteil unserer Gesellschaft ist und dem Individuum psychische und materielle Belohnungen verschafft.

Ein offensichtlicher Vorzug von Wirtschaft ist die Schaffung von Wohlstand und Arbeitsplätzen, die Grundvoraussetzungen für Wohlergehen und Fortschritt innerhalb einer Gesellschaft. In den letzten 45 Jahren, seit ich Schüler hier in St. Die meisten Fortschritte in Medizin, Transportwesen, Nahrungsherstellung, Wissensverbreitung — selbst Bildung — sind im Bereich der Privatwirtschaft realisiert oder entwickelt worden.

Alles von der elektrischen Glühbirne zu Lasergeräten, von Antibiotika bis hin zu Wortverarbeitungsprogrammen. Darüber hinaus fördert und belohnt wirtschaftliche Aktivität in einer freien Marktwirtschaft individuelles Talent, Kreativität und sogar Mut.

Ich denke, das ist wahr. So funktioniert es in Firmen, die standhalten und dadurch der Gesellschaft am effizientesten dienen. Ich habe dies während meiner gesamten Karriere beobachtet.

Es gibt einige gute und praktische Gründe, die dies belegen. Zunächst kann man beobachten, dass auf einem freien Markt wirtschaftliche Interessen auf Kosten der Gesellschaft vertreten werden. Doch die Fakten haben immer wieder gezeigt, dass eine Firma, die gegen die Interessen einer Gesellschaft handelt, sich schon bald in Verruf bringt bei den Verbrauchern und ihren staatlichen Vertretern. Es ist offenkundig, dass auf Perioden exzessiver wirtschaftlicher Aktivitäten, wie das späte Jahrhundert oder die stürmischen 20er Jahre, geschichtlich betrachtet stets Perioden restriktiver Gesetzgebung folgten.

Unethisches Handeln gefährdet zudem eines der wichtigsten Güter eines Unternehmens, seinen Ruf. Ein guter Ruf bewirkt mehr, als subjektives Wohlbefinden zu erzeugen.

Es ist ein reelles — messbares — Gut. Es kann Jahre dauern, um ein gutes Renommee zu etablieren, doch nur eine unachtsame oder dumme Handlung kann es zerstören. Man denke nur an die Schlagzeilen der letzten Jahre, und schon fallen einem die Namen einiger prominenter Firmen ein. Tatsächlich können ethische Werte einem Unternehmen zu mehr Wettbewerbsfähigkeit verhelfen.

Sie stellen die Regeln bereit, die ein Unternehmen braucht, um sich effektiv auf dem freien Markt zu behaupten. Chaos und Instabilität sind die Feinde solider geschäftlicher Aktivitäten. Handel und Industrie funktionieren am besten unter Bedingungen fairen Wettbewerbs und geordneter Verhältnisse, bei denen jeder mit den Regeln vertraut ist. Sich an ethischen Werten zu orientieren macht eine Firma stärker und effizienter. In der Ölindustrie, zum Beispiel, stehen wir weltweit vor schwerwiegenden ökologischen Herausforderungen.

Kinnear positiv für die Öffentlichkeit, die Verbraucher und Steuerzahler sind, werden wir als wertvoller Teil unserer Gesellschaft angesehen werden. Ethische Werte werden für eine Firma während einer Krise umso wertvoller. Manche Geschäftsleute leben in der Illusion, dass alle ethischen Grundsätze schön und gut sind, wenn alles gut läuft — aber wenn eine Krise eintritt, werden alle ethischen Werte über Bord gekippt, und dann ist alles erlaubt.

Nichts ist weiter von der Wahrheit entfernt. Wenn die Geschäftsführung sich mit unvorhergesehenen und überwältigenden Vorkommnissen konfrontiert sieht, dienen solide Grundsätze als Felsen in der Brandung oder — hinsichtlich des Nahen Ostens eher relevant — Leitpfosten im wandernden Sand.

Eine feste Grundlage an Visionen und Werten hilft Führungskräften, schwierige Entscheidungen zu treffen und dies auch unter Druck zu tun. Das Rad muss nicht für jede Situation neu erfunden werden. Die ethischen Fragestellungen, mit denen sich Führungskräfte befassen müssen, gehen weit über einfache Sachverhalte wie Bestechung und Schmiergelder oder Insiderhandel hinaus. Solche sind leicht zu handhaben, da sie eindeutig falsch sind, und damit hat sich das.

Ideell streben wir dies wohl an. Aber oft weichen das Niveau industrieller Entwicklung und Bildung oder selbst klimatische Bedingungen stark von einander ab. Demnach erfordern sie entsprechend unterschiedliche Ansätze. Gesetze und Bräuche variieren auch von Land zu Land und stehen teilweise gar in Konflikt zueinander. Soziale Normen verändern sich mit der Zeit ebenfalls, und wir müssen uns mit ihnen verändern, wenn wir die richtigen Dinge tun wollen.

Dies betrifft Bereiche wie Mutterschutz für Angestellte, der noch 22 vor ein paar Jahren ein Ausnahmefall war. Heute ist er üblich und erstrebenswert.

Oder sollte sie bleiben und versuchen, von innen her ein Ende der Apartheid zu bewirken? Bei Texaco mussten wir vor einigen Jahren entscheiden, wie wir mit einer veralteten Raffinerie in Port Arthur, Texas verfahren sollten. Auf die lokale Wirtschaft hätte es jedoch verheerende Auswirkungen gehabt.

Ich bin stolz darauf, dass wir beschlossen haben, eine beachtliche Investition für die Modernisierung dieser Raffinerie zu tätigen. Heute bringt sie Gewinn ein. In vielen Fällen müssen wir jedoch einen Kurs zum Nachteil des anderen einschlagen. Der Weltmarkt wird weiterhin integrativ agieren, und das freie Marktsystem wird kontinuierlich expandieren, parallel zu dem Rückgang des Marxismus und der Entwicklung von Dritt-Welt-Märkten.

Daher werden die ethischen Werte der Führungsverantwortlichen, die heute in Ausbildung sind, von zentraler Bedeutung sein bei der Klärung der Frage, welche Art von Welt unsere Zukunft bestimmen wird.

Das bedeutet, dass Unternehmensführer des Jahrhunderts Persönlichkeiten sein sollten mit einer gesunden ethischen Grundhaltung, mit einem umfassenden geschichtlichen Überblick, einer ausgeprägten Kommunikationsfähigkeit und einem fundierten Verständnis der Rolle ihres Unternehmens innerhalb der Gesellschaft.

Mit anderen Worten, die Welt wird Führungskräfte brauchen, die genau jene Wertehaltungen teilen, die unsere Schulen bestrebt sind zu unterstützen. Meine Überzeugung ist es jedoch, dass Führung gelehrt werden kann.

Und dass generell, je höher man innerhalb eines Unternehmens aufsteigt, den fachspezifischen Kompetenzen allmählich weniger Gewicht zukommt, während die Fähigkeit zu kommunizieren und zu motivieren an Bedeutung gewinnt. Aus welchem Grund auch immer, die heutigen Welten der Bildung und der Wirtschaft verhalten sich ähnlich zueinander wie passierende Schiffe bei Nacht — jeweils in unterschiedliche Richtungen fahrend ohne den anderen wahrzunehmen.

Daraus resultiert, dass der Wirtschaft zu oft die besten Studenten unserer besten Schulen versagt bleiben, die Studenten mit dieser spezifischen Extradimension der intellektuellen und ethischen Entwicklung. Der Kern meiner Aussage an diese heute versammelte Gruppe ist der folgende: Wirtschaft spielt eine zu wesentliche Rolle in unserer Gesellschaft, um deren Führung jemand anderem zu überlassen als den besten Köpfen und den ethisch höchststehenden Individuen.

Meine Hoffung besteht darin, dass durch engeres Zusammenarbeiten — so wie wir es heute tun — wirtschaftliche Führungskräfte und Bildungsleiter Wege zu einem besseren Verständnis der jeweiligen Mission finden können und dadurch erreichen, dass unsere beiden Schiffe die gleiche Richtung ansteuern.

Warum ist dies bislang nicht wirklich der Fall gewesen? Eine Umfrage nach der irakischen Invasion von Kuwait im vorigen Jahr ergab, dass 84 Prozent der Befragten glauben, dass die Ölfirmen überschüssige Gewinne erzielten durch unfaires Ausnützen der gegebenen Situation. Es traf nicht zu, aber viele Menschen waren davon überzeugt.

Ferner wird die Idee der Gewinnerzielung oftmals als etwas Unethisches verleumdet durch Personen, die es besser wissen sollten. Man kann wohl sagen, die Bemerkung des Senators war gute Politik.

Jedoch wissen er wie andere, dass ein Unternehmen ohne Gewinnerzielung nicht fortbestehen kann. Die für Investitionen benötigte Geldsumme würde schrumpfen und damit das Kapital für Forschung und Arbeitsplätze. Öffentliche Tiraden an die Ölindustrie sind nach wie vor bei Politikern beliebt, obwohl sie hinsichtlich einer Produktionssteigerung oder der Reduzierung von Nachfrage nichts bewirken.

Kinnear ungeheuer wichtig Gewinne sind — nicht nur für die Wall Street, sondern auch für Main Street. Die Darstellung von Wirtschaftsunternehmen in den Medien und der Literatur hat auch nicht dazu beigetragen, ihren Ruf unter idealistischen jungen Studenten zu verbessern. Ewing — sind für gewöhnlich als bösartige oder zumindest bestechliche Stereotypen abgebildet. Sie haben kaum einen Tropfen Ethik oder Mitgefühl in ihrem Blut.

Er wird von einem St. Präsentation für Einstiegsraucher kreiert und eine Kampagne für Universal Petroleum gestartet habe. Nicht, wenn man Auto fährt, mit dem Flugzeug reist oder Zentralheizung und Strom nutzt. Doch ist dies durchaus keine ungewöhnliche Sicht meiner Branche in den Medien. Sie zeigt einen Gruppe von selbstgefällig wirkenden Geschäftsführer-Typen an einem Konferenztisch versammelt.

Und der Oberste sagt: Traurigerweise ist es aber auch in den Köpfen vieler Menschen eine typische Vorstellung von Wirtschaft. Nun, ich gebe nicht anderen die Schuld daran. Fehltritte an der Wall Street, Bankenskandale sowie diverse ökologische und sicherheitsrelevante Vorfälle sind uns nur allzu bekannt. Und die Wirtschaft muss es schaffen, dies der Öffentlichkeit besser zu vermitteln.

Am dringendsten müssen Unternehmen dafür sorgen, dass ihre Handlungen und ihr Verhalten sich an hohen ethischen Normen ausrichten. Und für die Zukunft wird es auf das Format der Personen ankommen, die unsere Unternehmensführer von morgen sein werden.

Es müssen die Besten sein. Dies führt uns zurück zu der Frage: Wie können wir mehr unserer klügsten Studenten dazu anregen, eine Karriere in der Wirtschaft in Erwägung zu ziehen? Ich habe dazu konkrete Ideen.

Zum einen können unsere Schulen ihre Kurse und Lehrmethoden dahin gehend anpassen, die besten Schüler dazu zu ermutigen, eine Karriere in der Wirtschaft als eine erstrebenswerte Option zu betrachten. Ich bitte Sie alle dringend zu überprüfen, ob in Ihrer Einrichtung Wirtschaft als eine produktive, erfüllende Karrieremöglichkeit dargestellt wird.

Oder werden die alten Stereotypen einfach wieder verwendet? Orientiert sich Ihr Studienplan, wo angebracht, an Konzepten und Themen, die einem Studenten dienlich sind, der sich für eine Karriere in der Wirtschaft entscheidet?

Die dazu beitragen, jungen Menschen Wirtschaft attraktiver und aufregender zu präsentieren? Ich will nicht für berufliche Ausbildung innerhalb Ihrer Schulen plädieren. Aber ich befürworte es, klare Schwerpunkte in den Bereichen Mathematik, Chemie und Physik zu setzen, zusätzlich zu den bereits starken Kapazitäten im Bereich der Kommunikation.

Die Unternehmen selbst sind dazu aufgerufen, Eigenschaften wie Wissensbegierde, Innovation und individuelles Unternehmertum unter ihren Mitarbeitern aktiv zu fördern. Die Studenten, die für Unternehmen arbeiten, werden zum Unigelände zurückkehren und ihren jüngeren Brüdern und Schwestern davon berichten, wie es tatsächlich ist, in der Wirtschaftwelt zu arbeiten.

Ich erinnere mich an etwas, das Harry Trumann einst sagte. Wie Sie vielleicht wissen, hat Harry Trumann nicht die Möglichkeit gehabt zu studieren. Aber er liebte Bücher und verbrachte Stunden in der Bibliothek. Trumanns Überzeugung war, wie er sagte: Fortschritt entsteht, wenn mutige, fähige Anführer die Gelegenheit ergreifen, die Dinge zum Besseren zu wandeln.

In der Stadt leben zu dürfen, war ein Privileg. Hier erblühten Kunst und Bildung. Diese wertvolle Stadtkultur, die alle Europäer verbindet, ist zugleich auch eine hohe Verpflichtung. Wir müssen den Städten helfen, lebendiger Mittelpunkt zu bleiben.

Denn die weitere Entwicklung der Städte wird auch darüber entscheiden, wie unsere Gesellschaft in Zukunft aussehen wird. Angesichts der aktuellen Lage der öffentlichen Finanzen, der Arbeitsmarkt- und Bevölkerungsentwicklung können die allermeisten Kommunen jedoch ohne fremde Hilfe ihre Dienstleistungen kaum noch aufrechterhalten.

Dabei kommen auf viele europäische Städte die eigentlichen Probleme in den nächsten Jahren erst noch zu: Ein weiteres Hindernis ist die oftmals fehlende Bereitschaft der unterschiedlichen Hauseigentümer, zum Wohle der gesamten Stadt gemeinsam an einem Strang zu ziehen. Hier muss gegengesteuert werden, und zwar auch mit bürgerschaftlichem Engagement und mit viel Kreativität. Das Gebot der Stunde lautet daher: Verantwortung übernehmen für die Res Publica. In Zeiten knapper öffentlicher Ressourcen und in der Erkenntnis, dass 26 Die moderne Gesellschaft entwickelte sich Unternehmen als Impulsgeber für lebendige Städte Alexander Otto die Vitalität der europäischen Städte nur ein gemeinsames Anliegen von Verwaltung, Wirtschaft und Bürgern sein kann, müssen sich auch Unternehmen engagieren, um die Attraktivität der Kommunen zu erhöhen.

Sie sind gefordert, etwas von dem zurückzugeben, was sie im Rahmen ihrer Investitionen bekommen haben. Ziel der Stiftung ist es, kreative und umsetzbare Ideen zur Stadtgestaltung zu entwickeln.

Stadtkerne sollen wieder als öffentliche, politische, wirtschaftliche, städtebauliche und kulturelle Zentren gestärkt und für Bewohner und Besucher erlebbarer werden. Benötigt werden Entwicklungsimpulse für mehr Attraktivität, für mehr Investitionen und für mehr Kooperation zwischen Bürgern, privaten Investoren, Städten und Umlandgemeinden in den Regionen.

Was kann konkret getan werden? Gegen graue Fassaden und unattraktive Quartiere helfen urbane Platzgestaltungen, ästhetisch anspruchsvolle Illuminationsprojekte, Stadtinszenierungsprojekte mit Licht, Wasser, Grün und Farbe — die Stadt zum Wohlfühlen, die Stadt als Bühne. Sie sind ein nicht zu unterschätzender Standortfaktor. Als Musterbeispiel für die Umgestaltung einer ganzen Innenstadt gilt unter Stadtplanern das südfranzösische Lyon.

Dabei geht es nicht allein um die Aufwertung eines einzelnen Platzes. Im Blickfeld steht vielmehr die Stadt als Gesamtsystem. Neben der Umgestaltung zentraler innerstädtischer Räume entwickelte man in Lyon — präzise aufeinander abgestimmt — einen Lichtmasterplan, einen Grünplan und einen Verkehrsplan.

Letzterer umfasst auch ein innovatives Tiefgaragenkonzept, um die Stadtplätze von parkenden Autos zu befreien. Von der städtebaulichen Gestaltungsidee bis zum nutzbaren Platz war dabei ein langer Weg zurückzulegen. Verkehrliche, funktionale, rechtliche und finanzielle Probleme waren zu lösen. Dies alles geschah in einer beispielhaften Kooperation von Politik, Verwaltung und Wirtschaft — auch unter Einbeziehung der breiten Öffentlichkeit.

Dennoch lassen sich hier innovative und kreative Ansätze finden, die auch andernorts umsetzbar sind. So etwa in Hamburg: Innerhalb kürzester Zeit konnten für die Neugestaltung über sechs Millionen Euro eingeworben werden. Werner Otto war es auch, der die Mittel für den 28 internationalen Architektenwettbewerb bereitstellte. So ist auf der Wasserseite ein Boulevard mit einer dreiachsigen Silberlindenallee vorgesehen.

Sie soll als eine Art Amphitheater künftig kulturelle Veranstaltungen direkt an der Binnenalster ermöglichen. Weitere Zutaten der Verjüngungskur sind die Neuregelung der Verkehrsführung und ein ausgefeiltes Lichtkonzept.

Licht ist ein ganz entscheidendes und imageprägendes Element der Platz- und Stadtgestaltung. Zu Beginn des Jahrhunderts haben die Städte die Chance, neue Ansätze zu verwirklichen. Lichtkonzepte der Zukunft müssen aber zugleich auch die Kultur des öffentlichen Raums fördern. Werden im Zuge solcher Revisionen Modernisierungen der Lichttechnik vorgenommen, zahlen sich solche Eingriffe nicht nur ästhetisch, sondern auch ökonomisch aus. Im günstigsten Fall finanziert sich eine neue Beleuchtung durch Energieeinsparung selbst.

Wichtig ist dabei das kleine und schwache Licht aus möglichst unauffälligen Lichtquellen. Nicht die spektakuläre Abfolge von Attraktionen steigert die Qualität des Erlebens, sondern die sich durchziehende Gesamtattraktivität. Der Mut zum schwachen Licht vereinigt die wirtschaftliche, die ästhetische und die ökologische Dimension.

Das Quartier im Herzen der Hansestadt strahlt seit April allabendlich im magischen Scheinwerferlicht, das die wesentlichen architektonischen Konturen dieses Viertels sorgsam akzentuiert. Seit jeher ist auch Wasser ein bedeutendes Element der Stadtgestaltung. Es bringt Erfrischung, Am April wurde die Illumination der Hamburger Speicherstadt eingeschaltet: Auch in Bocholt, im westlichen Münsterland, hat man das stadtentwicklungspolitische Potenzial des Wassers entdeckt.

Auch kulturelle Veranstaltungen Teil des neu gestalteten Nikolaikirchhofs in Leipzig: Oktober und Events erhalten durch den Fluss in der Stadt ihren besonderen Charme. Farbenprächtige Wasserfontänen, Freiluftkonzerte am Flussufer oder chinesische Wassergärten sind dabei nur einige kulturelle Highlights. Brunnen und Wasserspiele sind beliebte Anziehungs- und Treffpunkte in der Stadt, die zur Besinnung anregen.

So hat die Stiftung in Leipzig ein Brunnenprojekt vor der weltberühmten Nikolaikirche gefördert — jener Kirche, die durch Friedensgebete und Montagsdemonstrationen zum Sinnbild für die friedliche Revolution von geworden ist. Die Schale des Brunnens ist aus Lausitzer Granit gefertigt und in einem eleganten und einfachen Stil gehalten.

Zusammen mit einer Lichtinstallation soll der Brunnen den Nikolaikirchhof als Ort der Besinnung erlebbar machen. Ein besonders identitätsstiftendes und zugleich relativ preiswertes Element der urbanen Gestaltung ist städtisches Grün. Der Platz besticht durch seine klare und einfache Anlage. Dazu Treppenstufen am Rande der Wege, die auch als Sitzmöglichkeit dienen und bei Dunkelheit raffiniert beleuchtet sind. Dass sich Investitionen in Grünanlagen zudem auch langfristig rechnen, belegen neueste wissenschaftliche Studien: Danach erhöhen sich die Bodenwerte von Grundstücken deutlich, wenn sich attraktive Parkanlagen in der Nähe befinden.

Auch Farbe kann, wenn sie sensibel eingesetzt wird, die städtebauliche Qualität sichtbarer machen. So lassen sich die Fassaden älterer Gebäude — möglichst im Ensemble — mit einem abgestuften Farbprogramm neu und attraktiv gestalten. Um allerdings die regionale Identität zu wahren, ist eine städtische Farbleitplanung wünschenswert, wie sie etwa in Alt-Sachsenhausen in Frankfurt beispielgebend umgesetzt worden ist.

Hier wurde zunächst in enger Zusammenarbeit mit der Denkmalpflege und dem Stadtplanungsamt ein Rahmenkonzept entwickelt. So soll eine farbliche Verdichtung erreicht werden. Die oben genannten Beispiele zeigen, wie mit relativ geringem Aufwand viel für die Attraktivitätssteigerung der Städte getan werden kann. Gefragt sind klare und durchdachte Konzepte. Auch hier gilt der Grundsatz: Qualität geht vor Quantität, weniger ist oft mehr. Denn angesichts leerer Haushaltskassen ist es umso wichtiger, die knappen Ressourcen zielgerichtet und möglichst effizient einzusetzen.

Dabei sind im Sinne der Nachhaltigkeit auch die Betriebskosten gering zu halten. Ein weiterer wichtiger Grundsatz: Bei allen Planungen sollten möglichst frühzeitig alle städtischen Akteure mit einbezogen werden — vor allem die Bürger. Denn sie sind es letztlich, die über Qualität und Erfolg der öffentlichen Stadträume im täglichen Leben entscheiden.

Jeder Bürger, aber auch jedes Unternehmen und jede Institution hat die Möglichkeit — sicherlich in unterschiedlicher Ausprägung — unsere Gesellschaft im positiven wie im negativen Sinne zu beeinflussen. Wie sieht es damit heute aus? Ihr deutlichstes Symbol war der Fall der Berliner Mauer am 9.

Dieses Datum markiert einen politischen Wandel. Mit dem Ende der Ost-West-Teilung der Welt — der politischen und wirtschaftlichen Liberalisierung in den Staaten des ehemaligen Ostblocks — vollzieht sich zeitgleich eine rasante Entwicklung der Informations- und Kommunikationstechnologie.

Praktisch auf einen Schlag sind jetzt sowohl die politischen wie auch die technischen Möglichkeiten gegeben, weltweit vernetzt zu arbeiten, zu produzieren, zu entwickeln, zu denken. Alles drei zusammen genommen — nämlich politischer, wirtschaftlicher und technologischer Wandel — markiert den Beginn einer neuen Zeit: Dieses Zeitalter gilt es nun, nicht nur über sich ergehen zu lassen, sondern es aktiv zu gestalten.

Die Gefahren der Globalisierung sind vielfach beschrieben worden. Michael Otto Reichen immer reicher und die Armen immer ärmer werden, dass die Umweltzerstörung fortschreitet und der Frieden auf der Welt durch die dauerhaften Verteilungskämpfe gefährdet bleibt. Denn diese internationalen Konzerne, so lautet die Befürchtung, werden mit ihren Produktionsanlagen immer dorthin gehen, wo Arbeit am billigsten zu haben ist, also dorthin, wo Umwelt- und Sozialstandards das Profitstreben nicht beeinträchtigen.

In diesem Standortwettbewerb werden dann stets diejenigen das Nachsehen haben, die Rücksicht nehmen auf Mensch und Natur. Diese Sorgen sind in Teilen sicherlich berechtigt und deswegen besteht Handlungsbedarf; denn wir entscheiden heute, ob diese Gefahren eintreten oder nicht. Der Nord-Süd-Pfahl aber besteht in unveränderter und eher wachsender Problematik fort. Unsere gemeinsamen Anstrengungen müssen deshalb darauf gerichtet sein, eine Vertiefung der ökonomischen, ökologischen und sozialen Kluft zwischen den reichen und den armen Ländern zu verhindern.

Ich meine, dass es hier durchaus Chancen gibt. Grundlage für meinen Optimismus ist die Tatsache, dass es durchaus Anzeichen gibt, dass die Weltgemeinschaft sich wieder stärker auf einige moralische Werte besinnt. Nachhaltiges Wirtschaften im Rahmen der Globalisierung Für mich als handelnden Unternehmer verdichten sich diese moralischen Werte, die die Grundlage unseres Handelns bilden, am griffigsten in den Grundzügen des Sustainability-Prinzips — dem Prinzip des nachhaltigen Handelns.

Es kommt meines Erachtens nicht von ungefähr, dass sich die Weltgemeinschaft , also zeitgleich mit dem Aufbruch in ein neues Zeitalter, auf der Konferenz von Rio auf die Einhaltung der Prinzipien des nachhaltigen Wirtschaftens geeinigt hat.

Nun werden sicherlich manche denken: Ja, das Prinzip ist schön und gut, aber wie sieht es denn damit in der Praxis aus? Aber was ist bis jetzt daraus geworden? Dieser Fall ist symptomatisch: Es mangelt uns nicht an guten Vorsätzen, nachhaltig zu handeln, Rücksicht zu nehmen auf Mensch und Natur und damit die Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft zu sichern.

Es mangelt uns nicht an Wertvorstellungen, die uns darin leiten könnten, uns richtig zu verhalten und für andere und anderes einzustehen als nur für uns selbst und unsere kurzfristigen Interessen.

Aber die bestehenden moralischen Werte müssen zur Anwendung kommen. Was wir haben, ist ein ausgeprägtes Handlungsdefizit. Wir müssen deshalb entschieden das als richtig Erkannte umsetzen. Und ich möchte dabei eines betonen: Da kann Professor Michael Succow und Dr. Da ist jeder Einzelne gefordert, jeder muss bei sich selbst anfangen. Die Unternehmen und ihre Führungskräfte der Wirtschaft haben hier unter den Bedingungen der Globalisierung natürlich eine ganz besondere Verantwortung.

Diese ganzheitliche Verantwortung spiegelt sich aber nicht in dem heute zum Teil verfolgten kurzfristigen Shareholder-Value-Denken wider. Danach muss ein Management vor allem darauf hinarbeiten, den Börsenwert seines Unternehmens zu steigern. Sicherlich trifft es zu, dass jedes Unternehmen eine Verpflichtung auch gegenüber den Aktionären hat. Aber die einseitige, kurzsichtige Ausrichtung auf Shareholder Value und damit nur auf den ökonomischen Mehrwert halte ich für falsch und sogar für gefährlich.

Kein Verständnis habe ich zum Beispiel dafür, wenn — was heute leider sehr modern geworden ist — eine Unternehmensführung über die besten Gewinne der Unternehmensgeschichte berichtet und im gleichen Atemzug stolz weitere Entlassungen von Mitarbeitern ankündigt.

Michael Otto Ich möchte nicht bestreiten, dass auch Entlassungen notwendig sein können, wenn ein Unternehmen in Schwierigkeiten geraten ist oder um im nationalen und internationalen Wettbewerb bestehen zu können. Das darf nie vergessen werden und es ist eine schlimme Entwicklung, dass es heute fast zum guten Ton eines kraftvollen Managerbildes gehört, dass er stolz über beabsichtigte Mitarbeiterentlassungen berichtet.

Entscheidend ist nicht die kurzfristige Fixierung auf Shareholder Value, sondern der langfristige Unternehmenserfolg, der nur möglich ist, wenn man die Interessen aller Beteiligten berücksichtigt.

Nur der Unternehmer, der sich seiner Verantwortung auch gegenüber Mitarbeitern, Kunden und Geschäftspartnern und weiterhin gegenüber der Gesellschaft und der Umwelt bewusst ist und diese glaubwürdig wahrnimmt, kann meines Erachtens langfristig erfolgreich sein. Dabei kommt es entscheidend darauf an, dass die Umwelt- und Sozialverantwortung integraler Bestandteil unternehmerischer Entscheidungen ist oder der Entscheidungen anderer Institutionen.

Aber auch hier sehe ich eine im Grundsatz positive Entwicklung mit dem Ziel, Politik und 34 Wirtschaft in die Pflicht zu nehmen.

Diese landläufig NGOs Non Governmental Organisations genannten Kräfte haben eine ganz wichtige Kontroll- und Korrektivfunktion übernommen in den Bereichen, in denen gesetzliche Regelungen nicht sinnvoll, praktikabel oder durchsetzbar sind.

Deshalb können sie Fehlverhalten aufdecken und öffentlich machen. Das ergibt gesellschaftlichen Druck und womöglich die Korrektur nicht nachhaltiger Politik- oder Wirtschaftspraxis.

Damit leisten sie einen wichtigen Beitrag dafür, dass viele unserer Konsumenten nicht mehr nur den Preis eines Produktes im Auge haben, wenn sie ihre Kaufentscheidung treffen, sondern ebenso dessen ökologische und soziale Qualität — eine wichtige Voraussetzung, um diese Faktoren im Wechselspiel von Angebot und Nachfrage weiter zu stärken. Die zunehmende Bedeutung der Nichtregierungsorganisationen in der Gesellschaft macht es jedoch erforderlich, dass auch sie verantwortlich handeln — dass auch sie verantwortlich mit den ihnen gegebenen Möglichkeiten umgehen.

Und um die zunehmend von uns erwartete Transparenz unserer Geschäftspolitik auch in den Fragen der Sozialverantwortung zu schaffen, haben wir diesen Aspekt in unsere aktuelle Berichterstattung mit aufgenommen. Wo liegt nun diese ökologische und soziale Relevanz unseres unternehmerischen Handelns? Die Unternehmen der OTTO-Handelsgruppe verkaufen Konsumgüter nicht nur weltweit, sondern nutzen auch die Möglichkeiten des Imports von Konsumgütern aus den Regionen der Welt, in denen besonders günstig produziert werden kann.

Dies ist heute eine unabdingbare Voraussetzung, um wettbewerbsfähig zu sein und zu bleiben. Dabei kommen wir jedoch häufig auch in die Länder, in denen Umwelt- und Sozialstandards nicht die gleiche Beachtung finden wie in den westlichen Industrienationen. Aber das Falscheste wäre es sicherlich, den Handel nur auf solche Staaten zu begrenzen, wo wir eben diese Standards vorfinden; denn wir müssen vielmehr gerade dort Handel treiben, wo es für die Menschen von lebenswichtiger Bedeutung ist, wo allerdings auch Handlungsbedarf besteht.

Denn Handel bringt die Möglichkeit, den Lebensstandard zu erhöhen. Und wir wissen heute, dass erst mit dem wachsenden Wohlstand sich dann auch Umwelt- und Sozialstandards angemessen breit durchsetzen können.

Durch die Verknüpfung des Imports von Waren und Konsumgütern mit dem Export von Umwelt- und Sozialstandards können wir eine nachhaltige Entwicklung fördern. Das ist die Rolle, die wir als ein Handelshaus im Wechselspiel von Angebot und Überprüfung des ökologischen Baumwollanbaus durch einen Agraringenieur auf Baumwollfeldern in der Westtürkei Yenipazar Nachfrage spielen können.

Und zu dieser Verantwortung bekennen wir uns. Und das erfreulicherweise mit Erfolg! Diese Baumwolle aus kontrolliert biologischem Anbau ist deshalb so wichtig, weil im konventionellen Baumwollanbau durch den Einsatz von Pestiziden oder künstlichem Dünger eine Unmenge an Schadstoffen in den Boden gelangen und das Grundwasser oder die umliegenden Gewässer stark belasten. Sie kennen vermutlich die ökologische Tragödie, die sich am Aral-See in Zentralasien vollzogen hat, wesentlich verursacht durch den intensiven Baumwollanbau.

Deshalb wollen wir es mit dem Angebot von Möbeln aus nachhaltiger Forstwirtschaft genauso halten. Auch hier sind wir in Deutschland Marktführer und wollen das Angebot ausweiten.

Denn Wälder — insbesondere die letzten tropischen oder nordischen Urwälder — sind ein sensibles und vor allem sehr artenreiches Ökosystem. Kahlschläge oder andere Formen des Raubbaus werden wir daher für unsere Produkte auch in Zukunft nicht akzeptieren. Auch bei der Reduktion der durch unsere Warentransporte verursachten CO2-Emissionen wollen wir uns messen lassen.

Deshalb wollen wir auch einen Beitrag dafür leisten, dass dort, wo für unsere Kunden produziert wird, angemessene soziale Mindeststandards gelten. Das können wir aber auf Dauer alleine nicht erreichen. Wie sieht diese Strategie im Einzelnen aus? Die Unterstützung von Entwicklungsprojekten.

Hier geht es uns darum, Projekte mit hochinnovativem Charakter zu unterstützen und damit deren Breitenwirkung zu fördern.

Während wir Rugmark — ein Garantiesiegel für den Ausschluss von Kinderarbeit in der indischen und nepalesischen Teppichindustrie — dadurch fördern, dass wir es seit für alle unsere entsprechenden Importprodukte verlangen, unterstützen wir die gepa durch die Platzierung ihrer Produkte in einem unserer auflagenstärksten Kataloge.

Die Durchführung eines eigenen Qualifikations- und Entwicklungsprogramms für alle unsere Lieferanten, insbesondere in den Märkten Süd- und Südostasiens. Alle unsere Lieferanten werden demnach vertraglich darauf verpflichtet, bei der Herstellung ihrer Produkte beispielsweise keine Kinder zu beschäftigen, die Arbeitszeit- und Lohnregelungen einzuhalten, die Sicherheit der Arbeiter zu gewährleisten oder keine Diskriminierung nach Geschlecht, politischer Überzeugung oder ethnischer Herkunft zuzulassen.

Mit der vertraglichen Verpflichtung allein ist die Einhaltung dieser Regelungen jedoch nicht zu gewährleisten. Wir müssen also Verständnis für die Notwendigkeit dieser Regelungen erzeugen und ihre Einhaltung kontrollieren.

Unserem Auditprogramm ist daher ein Schulungsprogramm vorgeschaltet. Perlator Die international bekannte Marke für Strahlregler - die dem Wasserstrahl Luft beimischen - wurde von dem Armaturenhersteller Rokal erstmals verwendet und gehört seit zur Neoperl Unternehmensgruppe. Der Name Perlator für die industriellen Strahlregler- produkte wurde abgeleitet aus dem sich durch die Luftbeimischung ergebenden Wasser- strahl, der sich angenehm weich und "perlend" anfühlt.

Zuvor hatten Hausfrauen Jahrhunderte lang ihre Wäsche mit Seife gewaschen, gescheuert, gerieben, gebürstet und gebleicht. Der Markenname ist abgeleitet aus den zwei Hauptbestandteilen des Produktes: Aus Angst vor Verwechslungen mit dem französischen Wort für Petersilie verweigerte das Kaiserliche Patentamt zunächst die Eintragung ins Handelsregister.

Nachdem die Bonbons anfangs in kleinen Blechdosen verkauft wurden, folgte erstmals der Verkauf im heute weltweit bekannten, in diversen Varianten erhältlichen PEZ-Spender, einem Kunststoffbehältnis mit Knips-Ausgabemechanismus das von der Form her einem Feuerzeug nachempfunden ist. Der Name geht zurück auf die Urge- schmacksrichtung der Bonbons: Aus dem ersten, mittleren und letzten Buchstaben des Wortes "Pfefferminz" formte Haas den heute weltweit bekannten Namen: Philadelphia Der cremige Brotaufstrich aus Käse wurde bereits erstmals verkauft.

Einer der damals im Einsatz befindlichen Superrechner, die auch an Rüstungs- und Ölfirmen verkauft wurden, erhielt den Namen "Pixar", einem Kunstwort aus "pixel" und "art".

Mit dem eigentlichen Ziel, eine Art transparen- tes Gummi zu erschaffen, entwickelte Dr. Otto Röhm eher zufällig einen neuen bruch- festen und gleichzeitig glasklaren Kunststoff, das sogenannte Polymethylmethacrylat PMMA. Logo-Historie von Plexiglas seit P. Die moderne Welt des Wissens". Bemerkenswert daran ist, dass die Zeitschrift unter dem Pseudonym Peter Moosleitner veröffentlicht wurde. Grund hierfür war, dass Moosleitener und sein Art Director mittels Brainstormings zwar bereits Namen generiert hatten, ihrer Ansicht nach jedoch kein Name dabei war, der den Inhalt der Zeitschrift - alles, was interessant ist - optimal ausdrückte.

Im Dezember präsentierten die beiden die ersten fertigen Geschichten in Hamburg, mussten am Ende ihrer Präsentation jedoch zugeben, noch immer keinen Titel für die Zeitschrift gefunden zu haben. Daraufhin überreichte ihnen das Vorstandsmitglied Rolf Poppe ein verschlossenes Kuvert mit der Bitte, dieses erst zu Hause in München zu öffnen. Poppes Idee war es, der Zeitschrift den Namen des Mannes zu geben, der sich das Zeitschriftenkonzept ausgedacht hatte. Als er das Spiel endlich fertig entwickelt hatte, war der Gameboy bereits veraltet.

Zunächst wurde sein Spiel deshalb bei Nintendo auf Eis gelegt, wenig später dann doch veröffentlicht, wenn auch etwas halbherzig. Ab diesem Moment war der Siegeszug der kleinen insektenähnlichen Wesen nicht mehr aufzuhalten. Der Name enstand aus den beiden englischen Begriffen "pocket" Tasche und "monster". Das Unternehmen pro- duzierte sowohl Sonnengläser als auch die Sofotbildkameras und die dazugehörigen Filme. In Anlehnung an die dabei verwendeten "Polarisierer" synthetische Bögen aus Plastik, die das Licht polarisieren nannte Land sein Unternehmen "Polaroid".

POM Wonderful Der von Steward und Lynda Resnick auf den Markt gebrachte Saft, der als "flüssige Frucht" vermarktet wird weshalb die Flaschen nicht im Getränkeregal zu finden sind, sondern neben den Früchten gilt bereits heute als führende Granat- apfelsaft-Marke; der Name leitet sich ab aus der englischen Bezeichnung "Pome- granate" für "Granatapfel" und der Obstsorte "Wonderful".

Psion Der heute weltweit für seine mobilen Organiser bekannte britische Computerhersteller wurde von dem Mathematiker David Potter gegründet, wobei das Unternehmen zunächst Spielesoftware entwickelte. Der Name der ab verkauften Handhelds leitet sich ab aus den Anfangsbuchstaben Initialen von Potters spassiger Rede- wendung "Potter scientific investment or nothing", kurz "Psion". Puky Der heute führende Hersteller hochwertiger kindgerechter Fahrzeuge begannt mit dem von einer Sekretärin beim Brainstorming in den Raum geworfenen Namen "Puck".

Dementsprechend entlehnte Lafarge den Markennamen für sein die Lungenflügel "frei" machendes Bonbon dem lateinischen Wort "pulmonis", was so viel bedeutet wie Lunge.





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