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Eine relativ neue Entwicklung sind genealogische Datenbanken, die in den letzten Jahren zunehmend angelegt werden und teilweise schon über das Internet abgefragt werden können. Guntersdorf Guntramsdorf Gutenbrunn Gutenstein.

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Die Aufbewahrung von Datensicherungen sollte örtlich entfernt von der EDV-Anlage und in einer sicheren Umgebung erfolgen. Das Herstellen der Datensicherung kann zusätzlich auf einem anderen Typ von Medium erfolgen, um typische technische Risiken zu mindern.

Dies führt dann zum anderen Problem: Von verschlüsselten Daten werden unter Umständen keine Backups erstellt, solange die Backup-Software nicht mit Prüfsummen arbeitet. FIFO ist die einfachste Strategie. Sobald die Speichermedien — oder der Speicherplatz eines Mediums — zur Neige geht, wird die älteste Vollsicherung gelöscht, beziehungsweise auch alle inkrementellen oder differenziellen Backups, die auf der ältesten Vollsicherung beruhen.

Verwendet man Vollsicherungen — und pro Vollsicherung ein Speichermedium — benötigt man vier Medien für die Wochentage am letzten Werktag wird nämlich die wöchentliche Sicherung durchgeführt , und fünf [2] Speichermedien für das am Freitag stattfindende Backup. Hinzu kommen beliebig viele Speichermedien, um die vergangenen Monate abzudecken. Da jeweils das älteste Backup eine Vollsicherung darstellt, müssen vor dem Löschvorgang die Daten in das zweitälteste Backup transferiert werden.

Diese Sicherungsstrategie basiert auf dem gleichnamigen Knobelspiel. Jedes verwendete Sicherungsmedium entspricht einer Scheibe der Türme und bei jeder Bewegung der Scheibe wird ein Backup auf das entsprechende Medium gespielt.

Somit wird das erste Medium jeden zweiten Tag benutzt 1, 3, 5, 7, 9, … , das zweite jeden vierten 2, 6, 10, … und das dritte jeden achten 4, 12, 20, …. Mit n Medien kann man somit 2 n-1 Tage auskommen, bis das letzte Medium überschrieben wird. Dateien können jeweils, abhängig von der Menge der Medien, von vor 1, 2, 4, 8, 16, …, 2 n-1 Tagen wiederhergestellt werden.

Die folgenden Tabellen zeigen, welche Medien an welchen Tagen verwendet werden bei verschiedener Anzahl an Medien. Dabei muss beachtet werden, dass bei dieser Methode das erste Backup bereits nach zwei Tagen überschrieben wird. Dies kann aber umgangen werden, indem man am Ende des Zyklus in den Tabellen rot markiert anfängt. Für Privatanwender hängt die Art der sinnvollsten Datensicherung stark von der zur Verfügung stehenden Hardware, dem vorhandenen Fachwissen und nicht zuletzt von der persönlichen Einstellung zu den zu sichernden Daten und deren Sicherung ab.

Mit ausreichendem Engagement lassen sich schon mit einfachen Mitteln Datensicherungen erstellen und die Sicherheit auf industrielles Niveau ausbauen. Auf dem Softwaremarkt stehen sowohl kommerzielle wie auch kostenlose sowie freie Programme zur Verfügung.

Sinnvoll ist eine Sicherung auf einer separaten Festplatte. Eine externe Festplatte kann nach der Datensicherung getrennt vom Computer an einem sicheren Ort aufbewahrt werden. Bei einer internen Festplatte ist wenigstens darauf zu achten, dass eventuelle Viren und Schadprogramme während des regulären Betriebs keinen Schreibzugriff auf das Sicherungsmedium haben. Mit drei oder mehr Medien lässt sich dieses Prinzip dahingehend ausbauen, kleinschrittige Änderungen rückgängig machen zu können oder weiter zurückliegende Versionen vorzuhalten.

Mit anderen Medien lässt sich die Geschwindigkeit und Kapazität steigern. Sind die Daten auf der ursprünglichen Festplatte entsprechend sortiert, kann die Sicherung aktueller oder besonders wichtiger Daten in kürzeren Zeitabständen erfolgen z.

Als in den er Jahren noch im Wesentlichen auf Disketten gearbeitet wurde, konnten diese recht einfach kopiert werden. Die aufkommenden Festplatten wuchsen allerdings so schnell in ihrer Kapazität, dass eine Sicherung auf Dutzenden Disketten bald nicht mehr praktikabel war. Als reine Sicherungsmedien kamen auch bei Privatleuten und vor allem bei Firmen einfache Bandlaufwerke auf, die über den Diskettencontroller oder professioneller über SCSI angeschlossen wurden.

In den er Jahren versuchte Iomega, die Zip-Disketten mit — für damalige Verhältnisse — vergleichsweise hohen Kapazitäten von , später bis zu Megabyte im Bereich Datensicherungslösungen zu positionieren.

Ab Ende der er Jahre wurden als sehr beliebte Sicherungsmedien auch beschreibbare CDs und später DVDs verwendet, die andere Lösungen im Privatsektor praktisch vollständig verdrängten. Magnetbänder haben heute im privaten Bereich eine überaus niedrige Verbreitung und sind den Festplatten an Geschwindigkeit und vor allem bei den Kosten pro Speicherplatz manchmal unterlegen.

Im Energieverbrauch sowie in der Haltbarkeit sind sie jedoch überlegen, was sie im Firmeneinsatz noch bestehen lässt. Auch Flash-Speicher haben praktikable Kapazitäten erreicht und können sich als Sicherungsmedien eignen. Im Privatbereich werden auch weitere Sicherungsmedien eingesetzt siehe Sonderfall Privatnutzer. Datenbanken müssen in einem konsistenten Zustand gesichert werden Datenkonsistenz , siehe auch Datenbankarchivierung.

Ein Hot Backup engl. Dieses Verfahren wird auch Online Backup genannt. Meistens muss das System diese Sicherungsmethode unterstützen, da sonst eine Sicherung aufgrund der aktiven Nutzung Inkonsistenzen aufweisen kann.

Durch ein Hot Backup kann eine Sicherung möglichst aktuell gehalten werden — im Idealfall ist sie auf dem gleichen Stand wie das Live-System. Ein Nachteil ist, dass Fehler in einem Datensatz sofort auf die Sicherung übertragen werden. Um dies zu umgehen, kann man einen leichten zeitlichen Versatz einbauen, welcher natürlich wiederum zum Fehlen der in diesem Zeitraum entstandenen Daten im Ausfallszenario führt. Ein Cold Backup engl.

Dadurch wird erreicht, dass die Daten in einem konsistenten Zustand gesichert sind. Der Nachteil dieser Methode liegt darin, dass das System für den Zeitraum der Sicherung nicht verfügbar ist. Für hochverfügbare Dienste ist sie also ungeeignet. Um Schutzkopien von Umgebungen zu erstellen, die beispielsweise nur tagsüber verfügbar sein müssen, bietet es sich hingegen an. Dieses Verfahren wird auch Offline Backup genannt. Ein bei Oracle -Datenbanken verbreitetes Verfahren ist, die Datenbank bei Beginn der Sicherung in den Datenspeicherungsmodus zu versetzen und danach wieder in den Produktionsmodus.

Eine Datensicherungsstrategie kann überall dort zum Einsatz kommen, wo es einzigartige Daten eines gewissen Wertes gibt, sei es im Privatanwenderbereich , in Projekten oder im Unternehmensbereich. Letzterenfalls kann diese als bindende Vorgabe in Form einer Richtlinie existieren. Die optimale Datensicherungsstrategie ist von vielen Faktoren abhängig und daher in jedem Einzelfall neu zu ermitteln.

Wichtige Faktoren, die berücksichtigt werden müssen, sind:. Hier sind drei Aspekte zu unterscheiden: Erstens, welcher Verlust entsteht, wenn die Daten unwiederbringlich zerstört werden? Aus der Arbeitszeit der betroffenen Mitarbeiter ergibt sich ein Anhaltspunkt für den Verlust.

Vor allem bei den unersetzlichen Daten ist allerdings oft auch der ideelle Wert zu berücksichtigen. Zweitens, welcher Verlust entsteht durch die Zeit, die die vollständige Wiederherstellung benötigt und in der ggf. Hier wäre also ein Sicherungsverfahren zu wählen, das es ermöglicht, den installierten Stand sehr schnell wieder vollständig zu rekonstruieren Speicherabbild. Drittens, welche Kosten entstehen aus der Informationspflicht , die u. Bei Datenverlusten von bestimmten Arten personenbezogener Daten müssen die Betroffenen, die Aufsichtsbehörden oder die Öffentlichkeit über die Datenpanne informiert werden.

Es handelt sich dabei um Übersetzungen für das Wort Genealogie , die synonym gebraucht werden können. Im folgenden ist normalerweise von Ahnenforschung die Rede, weil damit die Suche nach den Vorfahren besser zum Ausdruck kommt, während Familienforschung einen weiteren Bogen in die Gegenwart schlägt so sind z.

Als Wissenschaft im modernen Sinn gilt die Genealogie erst seit dem Ende des Sie erforscht anhand historischer Quellen verwandtschaftliche und familiäre Zusammenhänge, beschreibt und dokumentiert diese und stellt sie der wissenschaftlichen Interpretation durch andere Disziplinen etwa Geschichtswissenschaft oder Soziologie zur Verfügung. Eine ganze Reihe von Nachbardisziplinen ist mehr oder weniger eng mit der Genealogie verzahnt bzw.

An eigenständigen Wissenschaften mit Bezug zur Genealogie sind zu nennen die Kunstgeschichte , Philologie Sprachkunde , Namenkunde , Soziologie Gesellschaftslehre , Rechtswissenschaft und Humangenetik. Genealogie im weitesten Sinne ist fast so alt wie die Menschheit selbst. Wenn Ahnenreihen zusammengestellt wurden, dann immer mit einer konkreten Absicht, der im Zweifelsfalle die historische Wahrheit untergeordnet wurde.

Mt 1,], zusammen mit der Ahnenliste im Lukas-Evangelium [Text: Isaak zeugte den Jakob,. Jakob zeugte den Judas und seine Brüder,. Phares zeugte den Esrom,. Esrom zeugte den Aram,. Aminadab zeugte den Naasson,. Naasson zeugte den Salmon,. Booz zeugte den Jobed mit der Ruth,. Jobed zeugte den Jesse,. David zeugte den Salomon mit der Frau des Urias. Roboam zeugte den Abia,. Abia zeugte den Asaph,. Josaphat zeugte den Joram,. Joram zeugte den Ozias,.

Joatham zeugte den Achaz,. Achaz zeugte den Ezechias,. Manasses zeugte den Amos,. Amos zeugte den Josias,. Salathiel zeugte den Zorobabel,. Abiud zeugte den Eliakim,. Eliakim zeugte den Azor,. Sadok zeugte den Achim,. Achim zeugte den Eliud,. Eleazar zeugte den Matthan,. Matthan zeugte den Jakob,. Das den beiden Texten zugrundeliegende Verständnis von Abstammung ist aus ihrer Zusammenschau erkennbar. Mt 1,; Lk 1,34f; ; warum also legen die Evangelisten solchen Wert auf seine Herkunft, nicht aber auf die Marias?

Aber nach David trennen sich die Stammbäume. Nur die zwei Namen Zorobabel und Salathiel decken sich in dieser Zeitperiode. Ihr Inhalt ist daher diesem Zweck untergeordnet. Bei Matthäus wird diese theologische Zielsetzung des Verfassers in zwei weiteren Details deutlich. Wenn sie trotzdem in einer Schrift genannt werden, die neugegründete Christengemeinden im Glauben bestärken und ermutigen soll, dann kann dies nur bedeuten: Doch nicht nur im Orient wurde so verfahren.

Ziel war es, den genealogischen Zusammenhang mit der Zeit der mythischen Helden herzustellen, die mit der Zeit des Troianischen Krieges identifiziert wurde. Im antiken Rom lagen die Verhältnisse zunächst etwas anders. Mit der griechischen Kultur übernahmen jedoch auch altadelige römische Familien die Gier nach Ahnen, Stammvätern und -müttern aus mythischer Zeit. Dabei herrschte in Germanien eine grundlegend andere Auffassung als im griechisch-römischen Kulturkreis.

Auch hier versuchten mythische Erzählungen, die eigene Sippe durch Ahnenreihen in Verbindung mit göttlichen Vorfahren und Helden zu setzen. Die ganze Familiengeschichte lebt in der Person des Stammesoberhauptes weiter und sichert über Mord, Umsturz und alle Wechselfälle der Geschichte hinweg das geordnete Zusammenleben; die Rechtsordnung der Sippe wurzelt also im sakralen Mythos Borst.

Sinn der Genealogie ist es also, vereinfacht gesagt, die Festigkeit der bestehenden Lebensformen zu garantieren. Freilich änderte sich dadurch an der Grundtendenz der Genealogie wenig: Man gebrauchte sie als Mittel zur Festigung des eigenen Machtanspruches, egal auf welcher Ebene dieser angesiedelt war; Fälschungen waren daher wohl an der Tagesordnung, auch wenn sie nicht als Delikt im strafrechtlichen Sinn betrachtet wurden.

Einer der ersten Vertreter dieser Literatur war Ladislaus Suntheim ca. Waren zunächst nur adelige Geschlechter Gegenstand der Forschung, so richtete sich das Interesse ab etwa auch mehr und mehr auf die Geschichte bürgerlicher Familien. Die französische Revolution von und die mit ihr einhergehende Entmachtung des Adels bescherte der bis dahin sehr auf Adelsgeschlechter fixierten Genealogie einen enormen Bedeutungsverlust, obwohl gerade die Einführung der staatlichen Registrierung von Personenstandsangelegenheiten durch die Napoleonische Regierung eine bedeutende Grundlage für nachfolgende genealogische Tätigkeiten erst schuf.

Erst in der zweiten Hälfte des Wie schon in Mittelalter und Antike wurde auch hier die Genealogie zum Mittel der Abgrenzung; was war ein Ariernachweis anderes als die Ahnenprobe des Mittelalters? Nach konnten die verschiedenen familienkundlichen Einrichtungen nur langsam wieder Tritt fassen; die Nachkriegsgenealogie erhielt gerade durch die zahllosen Vertriebenen neue Impulse.

Zudem wurde der Schwerpunkt genealogischer Arbeit nun klar auf sozial- und regionalgeschichtliche Aspekte gelegt, während die naturwissenschaftliche Richtung weitgehend abgelehnt wurde. Seit den siebziger Jahren des Jahrhunderts ist ein ständig wachsende Interesse an der privaten Familienforschung zu verzeichnen, das durch die immer besser zugänglichen Quellen und die neuen Bearbeitungsmöglichkeiten durch EDV noch verstärkt wird und an den stetig wachsenden Benutzerzahlen z.

In Zukunft wird es für den Familienforscher in mancher Hinsicht einfacher werden, seine Familiengeschichte auf die Spur zu kommen. Die Erfassung wichtiger Quellen in Computer-Datenbanken ist bereits teilweise erfolgt und wird mit Sicherheit schnelle Fortschritte machen. Die Dokumentation von Biografien ist durch die moderne staatliche und kirchliche Verwaltung fast lückenlos. Wie bei vielen Hobbies ist bei der Ahnenforschung das Sammeln der Ausgangspunkt allen Bemühens; zugleich stellt sich auch hier als erstes die Frage, was überhaupt sammlungswürdig und was als Quelle für Familienforschung brauchbar ist.

Vor allem alltägliche Vorkommnisse, die in keinem Kirchenbuch oder Standesamtsregister aufgezeichnet werden, können durch solcher Berichte vor dem Vergessenwerden bewahrt werden. Ein wunderbares Beispiel hierfür liefert der bekannte bayerische Volksmusikant und Gstanzlsänger Roider Jackl aus Weihmichl bei Landshut. Doch wie wenig verraten diese dürren Zahlen über das damalige freudige Ereignis, verglichen mit den Schilderungen seiner Mutter über die Umstände seiner Geburt: Wia alls ausn Haus gwen is, hob i des Gröba no schnell a bissl zammagramt Diese haben zwar Seltenheitswert, sind aber dafür eine umso wertvollere Quelle für die Familiengeschichte; zu denken ist hier in erster Linie an Tagebücher.

Die Kunst, Momente auf Papier für alle Zeiten festzuhalten, existiert erst seit ca. Gerade in den Anfängen der Fotografie waren es oft besondere Anlässe wie z. Hochzeiten, zu denen man die doch recht hohen Kosten für einen Fotografen zu tragen bereit war. Die abgebildeten Personen sicher zu identifizieren, stellt jedoch oft ein Problem dar. Auch andere Dinge als schriftliche oder bildliche Unterlagen können für den Ahnenforscher zu Quellen seiner Arbeit werden und Licht in die Lebensumstände seiner Vorfahren bringen.

Genannt seien hier z. Bei Privatpersonen eher selten findet man mehrere der bisher genannten Quellenarten vereint in einem regelrechten geordneten Archiv.

Wo ein solches vorhanden ist, bildet es natürlich einen unvergleichlichen Schatz für eigene Forschungen. Öffentliche Quellen sind unverzichtbarer Bestandteil genealogischer Arbeit und stellen den Hauptanteil an Informationen zur Verfügung, da sie meist in ältere Zeiten zurückreichen.

Für eine Familienforschung, die von unserer Zeit ausgeht, sind die erste und wichtigste öffentliche Quelle der Forschung die Personenstandsunterlagen der Standesämter. Januar das Standesamtswesen für das gesamte Deutsche Reich verbindlich ein.

Der Staat protokolliert in diesen Ämtern alle Geburten, Ziviltrauungen und Sterbefälle, aber auch Adoptionen, Namensänderungen, Scheidungen, Kirchenaustritte, und sogar Geschlechtsumwandlungen, kurz alles, was irgendwie mit dem persönlichen Rechtsstatus eines Bürgers zusammenhängt. Aus diesem Grund ist es in Deutschland auch nur unter strengen Auflagen möglich, Auskünfte aus dem Datenbestand eines Standesamtes zu erhalten.





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