Erdöl Referat

Primärtherapie. Bei jeder Erkrankung, die bleibende Schäden hinterläßt, oder den Tod zur Folge haben kann, sind unverzüglich Maßnahmen zu ergreifen, welche unterstützend auf die wichtigsten Körperfunktionen Einfluß nehmen.

Toll, ein Magnet mit mindestens 10 hoch 4 Tesla für weniger als Euro Wo der Kalkstein intensiv zerbrochen ist oder wo Schieferschichten vorhanden sind, mussten die Wände mit einer dünnen Schicht "Torkret" beschichtet werden oder mit einer Betonauskleidung oder Ziegelausmauerung versehen werden. Vom Kommandostand aus hat der Bohrmeister die Lage stets im Blick.

Bauchspeicheldrüse

Ergreife des Feindes eigenes Schwert, kehre es um, und du schlägst ihn damit. Takuan Shuho, bis , Schwertmeister und Zen-Philosoph.

Sohn Keith erhielt seine Schulausbildung in England und arbeitete nach Abschluss seines Studiums zunächst als technischer Bohrbetreuer in Rumänien. Technisch versiert und ermutigt durch die ersten wirtschaftlichen Bohrungen im Wiener Becken entschloss sich Keith van Sickle zur Gründung eines Unternehmens in Österreich und erwarb von Friedrich Musil 48 Freischürfe im Gebiet um St. Ulrich und Neusiedl an der Zaya. Ulrich 2" erschlossen das damals bedeutendste Ölfeld des Wiener Beckens.

Wegen dieser Lohnbohrungen wurde Keith van Sickle nach Kriegsende als Kollaborateur bezeichnet, weshalb ihm letztlich die Unterstützung der Briten bei den Restitutionsverhandlungen versagt blieb.

Unter der Leitung seines Betriebsleiters erreichte das Tiefbohrunternehmen R. Bei Van Sickle waren bis Arbeiter beschäftigt, neben einheimischen Bohrmännern zwangsverpflichtete Franzosen und Ukrainer sowie Kriegsgefangene.

Das erschlossene Ölfeld Zistersdorf-Gaiselberg 40 km nordöstlich von Wien wurde zum Synonym für den Erdölreichtum des Wiener Beckens, obwohl nach dem 2. Das Feld Gaiselberg misst nur etwa 2 mal 1,5 km Öl führende Fläche ca. Nahezu Bohrungen wurden hier schon niedergebracht, wovon noch aus etwa 25 Sonden gefördert wurde. Das Unternehmen selbst wurde wegen ihrer amerikanischen Eigentümer unter Treuhandverwaltung der Gewerkschaft Elwerath und der Preussischen Bergwerks- und Hütten-Aktiengesellschaft gestellt.

Auch nach dem 2. Weltkrieg war infolge der Bedeutung der Ölförderung für die sowjetische Besatzungsmacht nicht an eine Rückübereignung von Schürfrechten im Wiener Becken zu denken. Tonnen, derzeit noch etwa 15 produktive Sonden; Luftaufnahme oben aus den 60er-Jahren. Ölpumpen inmitten von Weingärten prägen noch heute das Landschaftsbild der Gegend nördlich von Gänserndorf im nordöstlichen Niederösterreich. Die im Jahr erreichte höchste Fördermenge aus rund Bohrungen betrug ca. Bevor die Rote Armee die Betriebsanlagen im April besetzte, wurden die Fördereinrichtungen weitgehend lahm gelegt, Personal und betriebsnotwendige Einrichtungen wurden nach Oberösterreich verbracht, Zündkerzen der Motoren beiseite geschafft oder vergraben.

Der Osten Österreichs, und damit auch die Mineralölindustrie Niederösterreichs, fiel den Sowjets weitgehend unzerstört in die Hände. Die von der SMV beschlagnahmten Einrichtungen der Erdölfelder wurden zunächst demontiert und nach Osten verfrachtet, da die Sowjetunion die Liquidierung von achtzig Prozent des österreichischen Ölgebiets anstrebte.

Die Förderung schrumpfte auf ein Minimum, und erst nach etwa einem Jahr, in dem eine Änderung der sowjetischen Erdölpolitik erfolgt war, kamen neue Geräte und Maschinen in das Weinviertel. Wie sich nach und nach herausstellte, liegen in diesem Teil des Wiener Beckens Erdöl- und Erdgasvorkommen in über 20 Schichten. Erdöl findet sich in Tiefen von bis m, wobei die produktivsten Horizonte bei m sowie bei m liegen.

Erdgas wird in Tiefen von bis m angetroffen, wobei die produktivsten Horizonte bei m sowie zwischen m und m liegen.

Anfänglich wurde nur aus geringen Tiefen gefördert. Tonnen erreicht, wovon allerdings ein wesentlicher Teil als Reparation an die Sowjetunion abzuliefern war. Nach dem Abzug der Alliierten wurde die rücksichtslose Ausbeutung zugunsten einer Ressourcen schonenden Bewirtschaftung geändert. Rund 20 Jahre lang konnte damit eine konstant hohe Förderung von ca. Für österreichische Verhältnisse bedeutende Öl- und Gasvorkommen wurden ab den späten er-Jahren zwar auch in Oberösterreich erschlossen, konnten aber die rückläufige Förderung im Wiener Becken nicht wettmachen.

Immerhin kann die österreichische Inlandsförderung seit Mitte der er-Jahre bei etwa 1 Mill. Mit dem Fortschritt in der Bohrtechnik konnten allerdings auch tief liegende Erdöllagerstätten bis m erschlossen werden. Prospektionsbohrungen wurden an den tiefsten Stellen des Wiener Beckens bis an den Urgesteinsgrund getrieben. Sie traf in m Tiefe auf eine ergiebige Erdgaslagerstätte. Das Bohrloch stürzte jedoch in seinem noch unbefestigten Teil ein, wodurch der Gaszufluss versiegte.

Mit modernen Untersuchungsmethoden können jedoch auch in Gebieten, in denen schon seit vielen Jahrzehnten Förderbetrieb stattfindet, noch immer neue kleinere Lagerstätten gefunden werden. Überdies erlauben stets weiter entwickelte so genannte tertiäre Gewinnungsverfahren, die Ausbeute aus alten schon weitgehend ausgeförderten Lagerstätten erheblich zu verbessern.

Neben den dafür besonders gut geeigneten Gaslagerstätten in Oberösterreich und Salzburg werden auch einige Gasfelder in Niederösterreich als Speicher genutzt. Mit einer Gesamtspeicherkapazität von etwa 7 Mrd. Kubikmetern könnte Österreich damit nahezu seinen Jahresbedarf an Erdgas einlagern, was in Europa einen Spitzenwert darstellt.

Untergrundspeicher für Erdgas in Niederösterreich: Kubikmeter in 5 Horizonten m Mio. Kubikmeter, m Mio. Kubikmeter Speicherprojekt in Bau: Kubikmeter in bis m Tiefe, Inbetriebnahme in zwei Ausbaustufen Mill. Kubikmeter und zusätzlich Mill. Kubikmeter Die Erdölförderung Österreichs von bis Die Dichte des Rohöls liegt meistens zwischen 0,82 und 0,94 Gramm pro Kubikzentimeter.

Bei längerem Aufenthalt an der Luft nimmt die Zähflüssigkeit zu, da die leicht flüchtigen Bestandteile allmählich verdunsten. Rohöl ist nicht wasserlöslich und nur schlecht löslich in Ethanol.

Dagegen löst es sich gut in Ether , Benzol oder Tetrachlorkohlenstoff. Erdöl, Erdgas und Kohle gehören zu den fossilen Brennstoffen, da sie im Laufe der Jahrmillionen durch den Umbau ehemaliger Lebewesen entstanden sind. In der Kreide- und der Jura-Zeit, vor 65 bis Millionen Jahren, sanken tote Meereslebewesen in den Faulschlamm von flachen Meeren und küstennahen Gewässern und wurden dort einem langwierigen Abbau-Prozess unterworfen.

Das in hohen Konzentrationen vorhandene Salz wirkte zunächst konservierend, so dass die gewöhnlichen Fäulnis-Prozessen nicht stattfinden konnten.

Im Laufe der Jahrhunderte und Jahrtausende lagerten sich viele Schlammschichten darüber. Unter hohem Druck und hoher Temperatur wandelten dann anaerobe Bakterien den sauerstoffarmen Faulschlamm um, so dass allmählich die Erdöl- und Erdgas-Lagerstätten entstanden. Erdöl- und Erdgaslagerstätten finden sich heute in Gesteinsschichten, die Porenräume enthalten. Dies können Sandsteine, Kalksteine oder Dolomite sein.

Die Poren-Räume sind mit Wasser gefüllt , sofern sie nicht mit Ton oder anderen Substanzen ausgefüllt wurden. Kommt das gebildete Erdöl mit dem Wasser der Poren in Berührung, steigt es aufgrund der niedrigeren Dichte auf und sucht sich seinen Weg nach oben. Trifft es auf undurchlässige Schichten, staut es sich und bildet dort eine Lagerstätte.

Die enthaltenen Gase finden sich stets über der Erdölschicht. Die Suche nach den Lagerstätten erfolgt mit geophysikalischen Untersuchungsmethoden. Dabei bedient man sich physikalischer Eigenschaften wie Magnetismus, Dichte, Schallgeschwindigkeit, elektrischer Widerstand oder der Radioaktivität.

Dabei werden am Erdboden durch künstliche Sprengungen Erschütterungen erzeugt, die sich in der Erdrinde wellenartig ausbreiten. Die Wellen benötigen beim Durchlaufen durch unterschiedliche Gesteinsschichten verschieden lange Zeiten. An den Schichtgrenzen reflektieren die Wellen.

Die reflektierten Wellen werden von empfindlichen Messgeräten in einem Seismogramm aufgezeichnet und mit Hilfe von Computern ausgewertet. So lässt sich ein Profilschnitt des Untergrunds erstellen, der über eventuell vorhandene Lagerstätten Auskunft gibt.

Nach dem Entdecken einer möglichen Lagerstätte erfolgt eine Probebohrung. Ein Bohrloch besitzt in Bodennähe 70 Zentimeter Durchmesser und wird mit zunehmender Tiefe immer kleiner.

Zum Schluss misst es nur noch zehn Zentimeter. Das Bohrgestänge wird mit Hilfe eines Bohrturmes in den Boden getrieben. Die neun Meter langen Gestänge-Rohre bestehen aus fingerdickem, hochwertigem Stahl. Spülpumpen drücken durch die innen hohlen Bohrgestänge Wasser, das sich mit dem zerschlagenen Gestein an der Spitze des Bohrers vermischt. Der entstandene Brei steigt in dem Hohlraum zwischen Bohrgestänge und Bohrloch auf.

Bei Bohrungen am Meeresboden werden Bohrplattformen errichtet. Bei bis zu Meter Wassertiefe stehen die Plattformen auf Stelzen. Dieser Plattform-Typ besitzt lange Beine, die nicht am Meeresgrund aufsetzen, sondern am Ende mit riesigen Ballasttanks versehen sind, so dass der Schwerpunkt der Bohrplattform tief unter der Wasseroberfläche liegt. Bohrschiffe können sogar in Meter Meerestiefe bohren. Ist eine Bohrung erfolgreich, wird eine fest installierte Förderplattform errichtet.

Die Erdöl- und Erdgasreserven sind nicht unbegrenzt, sie werden Mitte des Jahrhunderts zur Neige gehen. Der Mensch verbraucht in Jahren die natürlichen Ressourcen, die sich in Millionen Jahren gebildet haben!

Bei der Erdölaufbereitung wird das zunächst anfallende Gemisch aus Erdöl, Erdgas und Salzwasser getrennt. Hierbei entweicht das Gas. Das Öl-Salzwassergemisch trennt sich im Nassöltank aufgrund der verschiedenen Dichten teilweise auf. Das unter dem Öl schwimmende Wasser wird abgepumpt und in einem weiteren Arbeitsverfahren von restlichem Öl getrennt. Ein Teil des Erdöls bildet mit dem Wasser eine Emulsion.

Diese Emulsion wird erhitzt und einem Wechselspannungsfeld ausgesetzt. Sie setzen sich am Boden ab und können erneut mit einer Dichtetrennung abgetrennt werden.

Das entwässerte Rohöl wird zunächst in einem Tank gelagert und später zur Raffinerie transportiert. Der Transport über die Meere in Öltankern ist sehr kostenaufwendig und mit hohen Risiken verbunden. Derartige Supertanker können bis zu Tonnen Öl aufnehmen.

Ein riesiger Ölteppich trieb im Meer und verschmutzte mehr als Kilometer Küste. Es dauerte viele Jahre, bis sich die Küsten Alaskas von dieser Katastrophe erholten. Trifft das Rohöl in der Raffinerie ein, werden die einzelnen Bestandteile zunächst in einer fraktionierten Destillation abgetrennt.

Da das Rohöl ein Gemisch verschiedener Kohlenwasserstoffe mit unterschiedlichen Siedetemperaturen darstellt, kann man die Stoffe in die verschiedenen Siedebereiche, die Fraktionen , abtrennen. Diese gelangen in den Destillationsturm, der aus zahlreichen Glockenböden aufgebaut ist. In den Glockenböden sammeln sich die Destillate der einzelnen Fraktionen. Nach oben nehmen die Temperaturen der Glockenböden ab. Der aufsteigende Dampf wird im Gegenstrom zur kondensierten Flüssigkeit in Kontakt gebracht.

Dieses Verfahren nennt man Rektifikation. Dabei kondensieren alle Stoffe, die einen höheren Siedepunkt besitzen, als die Flüssigkeit im Glockenboden.





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